Abenteuer wandern auf dem JORDAN TRAIL
geplant vom 03. - 17. November 2026
- Abwechslungsreicher und berührender kann Leben nicht sein
- Am Lagerfeuer sitzen, die tiefe Ruhe spüren, in den funkelnden Sternenhimmel träumen
- Begegnungen mit den strahlenden, lachenden Augen der Beduinen, die jedem Wunsch aufmerksam nachgehen
- Unter hängenden Gärten durch enge Flusstäler wandern
- Staunend die Kultur der Nabatäer betrachten, Petra, die Felsenstadt, erleben
- In den Farben und bizarren Formen der Stein- und Sandwüste der Phantasie freien Lauf lassen, den höchsten Berg erklimmen
- Unter dem Wasserfall im heißen Thermalwasser baden und im salzigen Toten Meer schweben
Ich habe es schon mal ausprobiert...
Viel und noch ganz viel mehr kannst du erleben - vielleicht spürst auch du die Sehnsucht nach echten, authentischen Erfahrungen, die tief berühren, dann melde dich gerne.
Mehr von meiner Reise unter >>https://www.facebook.com/paulamaria.holzer
18. - 23. Januar 2026
Aus meinem Tagebuch: Persönliche Eindrücke von Sizilien
Wieder einmal hat mich die Neugier erwischt und so habe ich kurz entschlossen meinen Rucksack gepackt und hab mich auf den Weg in den Süden gemacht. Ich habe von Bergen auf Sizilien gehört,
von Schluchten, Canyons und Hochebenen, von Barockpalästen, Kirchen und Höhlenwohnungen... und was mich am meisten fasziniert: es soll hierher noch kaum Wanderer verschlagen.
Und wieder einmal hat mich mein Gefühl nicht getäuscht: ich bin überwältigt von der Ursprünglichkeit dieser Hochebene und ihren tiefen Schluchten, den endlosen Trockensteinmauern, der
liebevoll gepflegten, klein strukturierten Landschaft.
Die Mandelbäume blühen, zwischen sattem Grün leuchten Orangen durch, Schafe und Kühe grasen auf den Weiden, zwischendurch plärren Esel und Vögel singen immer und überall.
Besonders beeindruckend sind die Karstschluchten mit unzähligen Höhlen, die bis in die 1950er Jahre bewohnt waren, mehrstöckig in die Felsen gehauen, Kondominien sozusagen und ganze Dörfer.
Wie Matera, nur ganz und gar verlassen. Breit waren einst die Wege, die durch diese Schluchten führten, gesäumt von Trockensteinmauern, übrig geblieben sind schmale Steige, verwachsen und
still.
"allerta rossa" Unwetter auf Sizilien, alle Schulen und öffentlichen Einrichtungen bleiben geschlossen.
Ich nutze die Zeit für Kultur und habe Glück: im äußersten Süden gibt es nur leichten Regen zwischendurch, der Himmel ist wolkenverhangen, die Temperaturen um 15 Grad. Was für die
Einheimischen tiefster Winter ist, fühlt sich für mich angenehm an. Und diesen leichten Regen braucht die Natur hier dringend. Jetzt am Abend ist der Wind stärker geworden und auch der Regen.
Morgen soll es schlimmer kommen. Mal sehen... Für mich war es heute ein Eintauchen in diesen besonderen Barock, den diese ganze Gegend hier einem schweren Erdbeben verdankt. Das Mittelalter
wurde komplett ausgelöscht. Gebaut wurden dann ganze Ortschaften in imposantem Barock.
Ein Abstecher ans aufgewühlte, tosende Meer mit hohen Wellen durfte heute nicht fehlen...
"allerta rossa" Sturmwarnung, niemand ging heute aus dem Haus, Regenfontänen von starkem Wind gepeitscht bald seit 24 Stunden, das Zimmer in meinem so schön restaurierten bb Altbau
überschwemmt, so etwas hat es seit ewiger Zeit nicht mehr gegeben hier und das allerschlimmste soll heute Nacht noch kommen...
Für mich ist es eine wunderbare Zeit der langen Weile: einfach nichts tun, einfach nur SEIN, tagträumen, Bilanz ziehen, neue Pläne schmieden...
So hatte ich auch ausgiebig Zeit um mich in dieses Gebiet einzulesen. Je mehr ich erfahre, desto faszinierender und desto mehr Lust wiederzukommen.
Am Tag danach.....
Der Sturm war zerstörerisch und hat in vielen Teilen Siziliens wohl unglaublich viel Leid in die Bevölkerung gebracht.
In der
Abgeschiedenheit dieser idyllischen, von endlosen Trockensteinmauern durchzogenen, ländlichen Gegend war nichts zu spüren von den unsäglichen Schäden des Unwetters. Alles ist so ruhig, überall
blühende Felder, alles so liebevoll gepflegt und die Sonne wärmt und lässt Frühling ahnen. Unschuldig, so als ob nichts gewesen wäre, präsentiert sich mir heute an meinem letzten Tag hier, das
Meer.
Siziliens Wintersonne wandernd an einsamen Stränden und Buchten zu genießen ist traumhaft, sicher werde ich wiederkommen.
27. Dezember 2025 bis 06. Jänner 2026
Rauhnächte-Pilgern im Aspromonte
Diese ganz besondere Zeit in einem ganz besonderen Gebiet mit ganz besonderen Menschen zu erleben war eine ganz einmalige Erfahrung. Eintauchen in jene wohltuende Einfachheit, sich einlassen auf
die Stille des winterlichen Südens und gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft in Bova Silvester feiern, wurde unvergesslich.
Es sind jene abgelegenen Orte, an denen uns so viel an echter, authentischer Gastfreundschaft entgegenkommt. Es sind jene Menschen, von denen wir in ihrer Einfachheit echte Werte vorgelebt
bekomme. Sie regen uns an, unsere eigenen Werte zu überprüfen, nach dem Sinn des eigenen Lebens zu fragen: welche Spur möchte ich hinterlassen auf dieser Welt? Menschen, denen Begeisterung aus
den Augen sprüht und unsere Herzen berührt.
Die Kraft der Raunächte, dort in der Einsamkeit des tiefsten Südens regten uns an, unser Leben zu überprüfen und neu auszurichten - hin zu Lebensfreude, Lebendigkeit und purer Lust zu
leben.
09. - 16. April 2026
Fasten, wandern und wilde Thermen in der Toskana
Wilde Quellen mit heißem Wasser sprudeln aus dem Boden und formen natürliche Becken, in denen wir uns entspannten. Schon unsere Ahnen vorchristlicher Kulturen erkannten die Heilkraft des Wassers
und ehrten Quellen als Heiligtümer.
Dort, wo die Toskana noch ungezähmt und ursprünglich ist, mitten in freier, kraftvoller Natur, wohnten wir in einem heimeligen, liebevoll restaurierten Steinhaus.
Die Seele baumeln lassen, lachen, weinen, meditieren, Tee trinken, Gespräche und genießen - das war unser Motto. Die Einfachheit entdecken – einem wohltuenden Lebensgefühl auf der Spur.
Auf urigen Wanderwegen durchstreiften wir die herrlichen Laubwälder, schlenderten durch reizende, mittelalterliche Städtchen und besuchten Klöster und Burgen.
21. April - 03. Mai 2026
Auf dem östlichen Lykischen Weg in der Türkei
500 km lang von Fethyie nach Antalya zieht sich dieser noch recht unbekannte Weitwanderweg.
Anspruchsvoll, abwechslungsreich, einsam, still und fordernd sind die Steige vom Meer über die Berge wieder ans Meer und zurück über die Berge ans Meer zu Traumbuchten, die nur zu Fuß erreichbar
sind. Glasklar ist das Wasser, das zum Hineinspringen lockt.
Uralte, vergessene Handelswege wurden wieder 'ausgegraben'. Die Überreste uralter Kulturen begegnen dem Wanderer auf Schritt und Tritt. Endlose Trockensteinmauern aus riesigen Quadern,
Sarkophage, Tiefbrunnen, Schmetterlinge und Schildkröten, der Duft nach Bergorigano, Salbei und Thymian, kleine, liebevoll getaltete Zeltplätze für die jungen Abenteurer mit wenig Geld und
übergroßen Rucksäcken, Begegnungen mit Menschen, die herzlicher und hilfsbereiter nicht sein könnten.
11. – 22. Mai 2026
Auf den Spuren des Hl Franziskus von La Verna nach Assisi
Assisi fasziniert. Wie aus einer anderen Zeit war das lebendige Städtchen, unser Ziel. Die Franziskus-Energie spürten wir auf unseren Wegen, liessen uns berühren und anstecken.
Von Kloster zu Kloster, von Städtchen zu Städtchen wanderten wir auf den Spuren des Heiligen. La Verna, jenes Felsenkloster, in dem Franziskus sich immer wieder aufgehalten hat ist von seinem
Geist durchdrungen. Die einsamen Wälder der umbrischen Hügellandschaft nahmen uns schnell gefangen, die mittelalterlichen Städtchen strahlten Leichtigkeit und Lebensfreude aus, die sich schnell
auf uns übertrug. Es ist die Gleichmäßigkeit des Gehens, das Gehen im Schweigen, die Gedankenimpulse und der Austausch, die uns beim Pilgern in tiefe innere Ruhe und Gelassenheit brachten.