Es ist ein Weg nach innen – zu sich selber.
Es beginnt mit der Sehnsucht nach lebendig sein, mit dem Hunger nach Leben.
Bis die Sehnsucht so stark ist, dass den Füßen Flügel wachsen.
Gemeinsam gehen wir im Pilgerschritt dahin und spüren in deine Lebenssituation hinein.
Wir lassen uns tragen von deinen Gedanken und Gefühlen: reden, schweigen, beten, lachen, weinen, meditieren und gelangen zu jenem Kern in dir, der dir Wesentliches sichtbar macht: Klarheit entsteht.
Erde, Wasser, Feuer, Luft begleiten uns. Wie von selber öffnen sich neue Türen, die dich in die Lebendigkeit und Freiheit führen. Gemeinsam lassen wir geschehen, was zu geschehen hat. Denn du entdeckst deine Urkraft wieder, kommst wieder in Kontakt mit der Quelle des Lebens in dir.
…dann schenk dir einen Pilgertag und lass dich achtsam begleiten!
21. April - 03. Mai 2026
Auf dem östlichen Lykischen Weg in der Türkei
18 antike Städte waren einst verbunden durch mittlerweile vergessene Handelswege über die Berge und dem Meer entlang. 540 Kilometer und 26 Etappen sind daraus geworden, als man 1999 diese neu
entdeckt und einen Weitwanderweg durch dieses abwechslungsreiche, einsame, wilde Gebiet wiederbelebt hat. Wo sonst noch können Abenteuer, Kultur und Genuss so intensiv erlebt werden? Fernab von
Zivilisation erleben wir die raue Bergwelt, in der die Welt stehen geblieben ist. Halbnomadisch lebende Hirten hüten ihre Ziegen und am offenen Feuer kochen sie gerne türkischen Kaffee für die
‚Verrückten‘, die mit ihrem Rucksack vorbeikommen. Und dann wieder gibt es unzählige verwunschene, einsame Buchten, wo immer wieder ein Sprung hinein ins glasklare, türkisblaue Meerwasser lockt.
Magische Kraftorte, uralte Ritualplätze, Feuer, die seit ewiger Zeit aus den Felsspalten lodern, Ausgrabungen antiker Städte, Nekropolen, Thermen, Amphitheater, Sarkophage, die einfach so
herumstehen mitten auf weiter Flur… und überall wird türkischer Kaffee gekocht.
11. – 22. Mai 2026
Auf den Spuren des Hl Franziskus von La Verna nach Assisi
Assisi fasziniert. Wie aus einer anderen Zeit ist das lebendige Städtchen, unser Ziel.
Die Franziskus-Energie spüren wir auf unseren Wegen, lassen uns berühren und anstecken.
Von Kloster zu Kloster, von Städtchen zu Städtchen wandern wir auf seinen Spuren des Heiligen. La Verna, jenes Felsenkloster, in dem Franziskus sich immer wieder aufgehalten hat ist von seinem
Geist durchdrungen. Die einsamen Wälder der umbrischen Hügellandschaft nehmen uns schnell gefangen, die mittelalterlichen Städtchen strahlen Leichtigkeit und Lebensfreude aus, die sich schnell
auf uns überträgt. Es ist die Gleichmäßigkeit des Gehens, das Gehen im Schweigen, die Gedankenimpulse und der Austausch, die uns beim Pilgern in tiefe innere Ruhe und Gelassenheit bringen.
07.- 17. September 2026
Von Kloster zu Kloster auf dem Pilgerweg nach Rom
Von Orvieto nach Rom
Es sind einsame Wege in einer lieblichen, hügeligen Landschaft. 3000 Jahre alte Etruskergeschichte begleitet uns, die Steinquadern, auf denen wir über weite Strecken pilgern, sind noch aus
altrömischer Zeit. Olivenhaine, Wein und Haselnussplantagen prägen das Bild. Die Natur strahlt Ruhe aus, die sich auf uns überträgt und in unsere Zellen dringt. Es ergibt sich viel Zeit für sich
selber: zum nach innen schauen, die Einfachheit spüren. Quirlige mittelalterliche Städtchen laden ein zum Genießen, Cappuccino trinken, lachen, unbeschwerte Heiterkeit erleben, Kraft
schöpfen für den Alltag.
13. – 23. Oktober 2026
Von Lecce nach Santa Maria di Leuca und weiter nach Gallipoli
Meer, Natur und Kultur im ursprünglichen Salento
Meeresluft atmen und im meditativen Gehen sanfte Schritte setzen. Immer dem Meer entlang, an zerklüfteten Felsformationen vorbei in einsamen Buchten und an langen Sandstränden das herbstwarme
Meerwasser genießen. Sonne tanken und den Sommer verlängern.
Das unbeschreiblich schöne Barockstädtchen Lecce erkunden wir mit einer Stadtführerin, genießen die Spezialitäten Apuliens. Santa Maria di Leuca überrascht uns mit seinem Leuchtturm und der
einzigartigen Wallfahrtskirche Basilica Santa Maria de Finibus Terrae. Hier treffen das Jonische und das Adriatische Meer aufeinander. Genauso faszinierend sind die Küstenstädtchen Otranto und
Gallipoli.
Wir umrunden wandernd den Absatz des Stiefels, genießen Apuliens Küche und die berührenden Sonnenuntergänge am Meer.
04. – 18. November 2026
Mit dem ‚fliegenden Teppich‘ auf dem Jordan Trail
Schöner geht nimmer – und wenn ich heute die Bilder anschaue und im Tagebuch lese, dann fühlt es sich an, als ob alles nur ein Traum gewesen wäre.
Auf der Suche nach neuen Wegen stieß ich auf den Jordan Trail, nahm Kontakt auf und wurde prompt eingeladen zum Wandern auf diesen Wegen. Ohne lange zu überlegen, mit mulmigem Gefühl im Bauch, war der Flug gebucht und ich landete in dieser fremden Welt. Diese Reise hat alles übertroffen an Erwartungen und so entsteht nun dieser neue Pilgerweg.
Mit offenen Armen, strahlendem Lächeln und einem herzlichen MARHABA heißen uns unsere arabischen Beduinen Begleiter willkommen.
JORDANIEN! Märchen aus 1001 Nacht!
Schnell tauchen wir ein in eine Stille, die karger, einfacher, ursprünglicher nicht sein könnte. Unser Weg ist abwechslungsreich, die Gastfreundschaft, Lebendigkeit und Herzlichkeit der Menschen in ihrer Wasserpfeifen - Ruhe tun uns so gut. Tief eintauchen dürfen wir in die Lebensweise der Beduinen, in die jordanische Kultur und Jahrtausende alte Geschichte, in eine Landschaft, die für uns fremd und abwechslungsreich ist. Die Weite der Wüste in den unterschiedlichsten satten Erdtönen, bizarr geformte Berge, einsame Steige, auf denen die Händler mit ihren Kamelen einstmals die Waren transportierten, enge Schluchten, hängende Gärten und weite Täler mit üppigem Grün, faszinieren.
Und irgendwo, mittendrin in diesem Nichts, immer wieder einfach dasitzen und atmen, den Gefühlen freien Lauf lassen.
Es ist das Land der Nabatäer, die es geschichtlich und kulturell geprägt haben.
Wir schlafen im Zelt mitten in einsamer, stiller Natur, in Wüstencamps, und ab und an auch einmal wieder in einem komfortablen Hotel.
So verweilen wir staunend in der berühmten Felsenstadt Petra, lassen uns beim Schweben im Toten Meer von dessen salzigem Wasser den Wüstenstaub zwischen unseren Zehen herauswaschen, unsere Müdigkeit aus dem Körper spülen.